Satzung des Fördervereins „Freunde des Goethe-Gymnasiums Nauen e.V.“

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen und führt den Namen „Freunde des Goethe-Gymnasiums Nauen e.V.“ Er hat seinen Sitz in Nauen.
2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die ideelle und materielle Unterstützung des Goethe-Gymnasiums Nauen
(§ 58 Nr. 1 AO) einschließlich der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen i. S. v. § 53 AO. sowie die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung und die Förderung der Jugendhilfe.
2. Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
a) Förderung des Zusammenwirkens von Eltern, Schule und Schülern
b) Beschaffung von Lehr-, Lern- und Anschauungsmaterial sowie Ausstattungsgegenständen einschließlich Wartung und Pflege
c) Beschaffung von Auszeichnungen und Preisen für schulische sowie außerschulische Wettbewerbe
d) Außendarstellung der Schule, z.B. über die Homepage
e) Durchführung und Mitgestaltung von Schulveranstaltungen
f) Unterstützung von Arbeitsgemeinschaften
g) Unterstützung einzelner Schüler/innen im Zusammenhang mit Klassen- und Kursfahrten
h) Unterstützung und Mitwirkung bei der Gestaltung des Außengeländes
i) finanzielle und ideelle Unterstützung hilfsbedürftiger Personen bei der Teilnahme an schulischen Maßnahmen, soweit nicht staatliche Mittel beansprucht werden können.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mittel zum Erreichen dieser Zwecke werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Einnahmen aufgebracht. Für größere und längerfristige Projekte können Rücklagen gebildet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können sie eine angemessene Aufwandspauschale bis zur Höhe der Ehrenamtspauschale des § 3 Nr. 26a EStG erhalten.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen oder Personenvereinigungen werden, die seine Ziele unterstützen.
2. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen und sind von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen. Sie sind von der Beitragszahlung befreit und haben Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.
3. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, womit zugleich die Anerkennung der Satzung verbunden ist. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Auflösung der juristischen Person, Ausschluss oder Austrittserklärung. Die Mitgliedschaft kann zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung der Frist von 3 Monaten gekündigt werden. Die Kündigung hat in schriftlicher Form zu erfolgen.
4. Bei vereinsschädigendem Verhalten oder aus anderen schwerwiegenden Gründen kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, dazu gehört auch, wenn ein Mitglied mit der Zahlung mehr als 1 Jahr im Rückstand ist. Der Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen. Das Mitglied hat das Recht, gegen die Entscheidung des Vorstandes, die Mitgliederversammlung anzurufen.
5. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche des ehemaligen Mitgliedes.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand

§ 6   Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie ist vom Vorstand mindestens einmal im Jahr schriftlich oder elektronisch (per Mail) einzuberufen. Die Einladung ist unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor der Versammlung zu versenden. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand einzureichen. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer unterzeichnet wird.
2. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und die Kassenprüfung, entscheidet über deren Entlastung, nimmt den Jahresbericht des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfung entgegen, entscheidet über Anträge, legt die Höhe der Mitgliedsbeiträge fest und ernennt Ehrenmitglieder. Ferner entscheidet sie über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Anwesenden gefasst, soweit in dieser Satzung nicht anders bestimmt.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss durch den Vorsitzenden, auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen, begründeten Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder einberufen werden.
4. Satzungsänderungen können nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden und auch nur dann, wenn sie bereits in der Einladung Gegenstand der Tagesordnung war.
5. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden oder einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet.
6. Gewählt wird in offener Abstimmung. Wird von einem Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die geheime Wahl verlangt, muss die Abstimmung geheim erfolgen.
7. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die nur persönlich abgegeben werden kann. Nicht volljährige Mitglieder sind durch eine gesetzliche Vertretung, die bei der Abstimmung persönlich anwesend sein muss, stimmberechtigt. Die Vertretung eines Mitglieds durch ein anderes ist mittels schriftlicher Vollmacht zulässig, jedoch kann ein Mitglied höchstens drei andere Mitglieder vertreten.
8. Werden auf einer Mitgliederversammlung Dringlichkeitsanträge gestellt, beschließt die Versammlung zunächst mit Zwei-Drittel-Mehrheit über die Dringlichkeit. Bei Bestätigung der Dringlichkeit kann über den Antrag in der Versammlung beraten und beschlossen werden. Dringlichkeitsanträge auf Abänderung der Satzung sind nicht zulässig.

§ 7 Der Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus drei Mitgliedern

  • Vorsitzende/r
  • Stellvertreter/in
  • Schatzmeister/in
  • 1. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Seine Mitglieder amtieren bis zur Neuwahl von Nachfolgern. Während seiner Amtszeit kann der Vorstand nur durch Wahl eines neuen Vorstandes abgewählt werden.
    2. Scheiden Mitglieder des Vorstandes während der Amtszeit aus, kann der Vorstand diese durch die Kooption kommissarischer Nachfolger bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung ersetzen.
    4. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte einschließlich der Beschlussfassung über die Verwendung der Mittel. Zur Festlegung seiner Arbeitsweise kann sich der Vorstand eine Geschäftsordnung geben.
    5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder an der Sitzung teilnehmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden, ersatzweise der/des stellvertretenden Vorsitzenden. Von den Vorstandssitzungen sind Protokolle anzufertigen.
    6. Beschlüsse können auch in Textform im Umlaufverfahren gefasst werden.
    7. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und ein Mitglied des Vorstandes gemeinsam vertreten.
    8. Zum Abschluss von nichtbegünstigenden Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als 150,00 € belasten, ist der Vorsitzende oder sein Stellvertreter nur mit Zustimmung des Vorstandes berechtigt.
    9. Die Schulleitung und die Mitglieder der Schulkonferenz sollen bei Entscheidungsfindungen insbesondere bei der Verwendung finanzieller Mittel, einbezogen werden.

    § 8 Kassenprüfung

    1. Die Kasse und die Rechnungslegung des Vereins werden einmal im Jahr von wenigstens zwei Personen geprüft, die hierzu von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Geschäftsjahre zu wählen sind. Die Kassenprüfer/innen dürfen weder Mitglieder des Vorstands noch Angestellte des Vereins sein.
    2. Die Prüfung erstreckt sich auf rechnerische und sachliche Richtigkeit.
    3. Sie erstatten in der dem Geschäftsjahr folgenden Mitgliederversammlung Bericht und empfehlen bei ordnungsgemäßer Kassenführung der Mitgliederversammlung die Entlastung.

    § 9 Auflösung des Vereins

    1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Drei-Viertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
    2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an die Stadt Nauen zur Weitergabe an das Goethe-Gymnasium Nauen zwecks Verwendung für die Förderung der Bildung und Erziehung und der Jugendhilfe.

    § 10 Satzungsbeschluss, Inkrafttreten

    Vorliegende geänderte Satzung vom 03.06.1997 wurde auf der Mitgliedersammlung am 30.06.2015 beschlossen.
    Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

     
     

    Hier kann die Satzung im PDF-Format heruntergeladen werden.